„Hier kann meine Seele Frieden finden“

Lange bevor Josi sich für eine ewige Ruhestätte auf dem Naturfriedhof Eygelshof entschied, besuchte sie das Gebiet, um dort Ruhe und Trost zu finden. Nach mehreren Besuchen beschloss sie, einen Ruheplatz zu reservieren. Sie fühlte sich vollkommen beruhigt an „ihrem Platz“, an dem sie sich zuhause fühlte.Hier kann meine Seele Frieden finden, Ein Bild von Josi

Atmosphäre erleben

Josi sah auf Facebook einen Beitrag über den Naturfriedhof, der sofort ihr Interesse weckte. „Vorsichtig fuhr ich allein nach Eygelshof, um den Friedhof zu erkunden“, erzählt sie. Danach besuchte sie das Gebiet regelmäßig, um die Atmosphäre zu erleben. Sie sah, wie Eygelshof aufblühte, und erlebte, wie das Empfangsgebäude entstand. Über Facebook und den Newsletter blieb sie stets über alle neuen Entwicklungen informiert.

Ruhe und Trost

Bald entdeckte sie, dass Eygelshof für sie ein ganz besonderer Ort ist. „Wenn es mir schlecht ging, besuchte ich den Naturfriedhof, um meine Seele hier zur Ruhe kommen zu lassen“, erzählt Josi. Noch bevor sie hier einen Platz reserviert hatte, brachte der Naturfriedhof ihr Ruhe und Trost. An einem sonnigen Tag wurde ihr Gefühl bei Eygelshof noch mal verstärkt, als sie während ihres Besuchs eine Beerdigung erlebte. „Ich hielt mich zurück und setzte mich auf eine Bank, von der aus ich aus der Ferne zuschaute“, erzählt sie. Die Atmosphäre beeindruckte sie.Collage Josi

„Mein Platz“

Im Februar 2019 lief Josi mit einem Mitarbeiter durch das Gebiet, der ihr zeigte, welche Plätze noch frei waren. „Das ist mein Platz“, dachte sie, als sie an einem Platz zwischen den Wasserlöchern stand und merkte, dass sie die Entscheidung getroffen hatte. „Als ich dort stand, dachte ich: ‚Ich kann sogar bis nach Merkstein sehen.‘“ Es gab ihr ein gutes Gefühl, dass sie von diesem Platz auf Deutschland blicken konnte, wo sie wohnt. Dass viele Deutsche hier einen Ruheplatz reservieren, gab ihr den letzten Anstoß, ebenfalls ihren Ruheplatz zu reservieren. Der Ort, umgeben von Natur, den ruhigen Wasserlöchern und der Lage in ihrem geliebten Land Niederlande, machte es für sie noch besonderer. Nach all der Zeit, die sie gebraucht hatte, um alles zu überdenken, wusste sie, dass dies der richtige Moment war, um für sich selbst ein Urnengrab zu reservieren.

Empfangsgebäude

Empfangsgebäude mit warmer Ausstrahlung

Nachdem sie den letzten und ewigen Ruheplatz auf Eygelshof reserviert hatte, informierte sie auch den Bestatter über ihre Wünsche. „Der Bestatter weiß, was ich möchte, von der Wahl meines Ruheplatzes bis zur Musik, die während der Beerdigung gespielt wird.“ Sie fände es schön, wenn die Zeremonie im hölzernen Empfangsgebäude auf dem Naturfriedhof stattfinden würde. „Dieses Gebäude hat eine warme, persönliche Ausstrahlung, die ich an anderen Orten nicht oft antreffe“, erzählt sie.

Beruhigender Gedanke

„Es ist schön, dass ich im Voraus ein Grab reservieren konnte, mit dem beruhigenden Gedanken, dass dieser Platz, wenn alle Beerdigungen vorbei sind, vollständig in der Natur aufgeht“, sagt Josi. Auf einem Naturfriedhof werden die Gräber nicht geräumt. Sie werden allmählich mit der Natur eins. „Selbst die Baumscheiben verfallen schließlich, sodass alles wirklich Natur bleibt“, erklärt Josi. Ihre Schwester erzählt, dass es für Josi wichtig war, einen letzten Ruheplatz zu finden, der sich ehrlich anfühlte, damit sie wusste, dass ihr Geld gut investiert war. „Was ist ehrlicher als die Natur? Die Natur macht nichts schöner, als es ist“, sagt Josis Schwester. Sie erinnert sich noch daran, wie Josi nach Hause kam, strahlend vor Freude, weil sie ihren Ruheplatz reserviert hatte. „Es ist ein Zuhause für sie“, erzählt die Schwester. Josi lächelt und fügt hinzu, dass sie sich in diesem Moment unglaublich stark fühlte. „Ich habe es gemacht“, dachte sie.Josi und ihre Schwester

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